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Varosja Dalida Rahjina von Veliris
2054 - 2077 Horas

DER 
WAPPENSCHILD
VON
VAROSJA 

 

Als Varosja das Erbe antrat hatte ihre Großmutter die Baronie so groß gemacht  wie nie zuvor, ihre Mutter aber sie so klein verlassen, wie seit Leomar nicht mehr. Doch mehr noch als die verlorenen Ländereien drückten Varosja die hohen Schulden, die ihre Mutter Rahjina für die erfolglosen Feldzüge angehäuft hatte. Als erstes verkaufte sie das Stammland Tarin an den Baron von Shumir, der das Land ohnehin besetzt hielt. So mußte er aber keine Rückeroberung durch Veliris fürchten und Varosja ersparte sich nicht nur die Kosten eines Kriegszuges, sondern konnte ihre Kassen wieder auffüllen. Als nächsten Schritt erkor sich Varosja nach dem Tod ihres ersten Mannes, sehr zum Unbill ihrer Verwandten, den bürgerlichen Kaufmann Ascanio Aldubhor aus Veliris. Ausschlaggebend für die Hochzeit dürfte aber weniger rahjanische Liebe, als viel mehr die phexhohe Mitgift gewesen sein. Auch sonst erwies sich Varosja mehr als eine Kauffrau, als denn eine Baronin. Das brachte ihr auch dann den Beinamen “Mercatorin” ein. Doch als Baronin Varosja auf dem Totenbett lag, konnte sie guten Gewissens von sich behaupten das bestmögliche für die Baronie getan und ein Fundament für ihre Nachfolger gelegt zu haben. 
VAROSJA

· Geboren
in Veliris am 4. HES 2021 Horas als fünftes Kind von Rahjina und Timon von Grangor.

· Verheiratet mit 
(1) Rondraman di Bellafoldi, 1. BOR 2035 Horas, 1 Kind
(2) Ascanio Aldubhor, 28. TSA, 2055 Horas, 3 Kinder.

· Starb
am 19. RON 1984 Horas im Alter von 56 Jahren in Veliris; beigesetzt in der Gruft der Barone.


 
EIN KAUFMANN 
ALS BARON 
Es war mehr als nur die Wahl eines Gemahls, es war ein Eklat, als der yaquirische Adel erfuhr, daß Baronin Varosja von Veliris einen Kaufmann heiraten wollte. War ihre Mutter noch beinahe Herzogin von Kuslik geworden, so war das nun ein kaum erklärbarer Abstieg. Ein Glück nur, daß wenigstens der Erbe noch aus einer standesgemäßen Ehe ervorgegangen ist. 
Doch Varosja störten die Äußerungen der anderen Adligen nicht, zumindest ließ sie sich nichts anmerken, denn sie wußte wohl, daß allein die Mitgift die Baronie retten konnte. 
ASCANIO 
ALDUBHOR 
Er entstammte aus einer angesehenen Kaufmannsfamilie, deren Zweige sowohl in Bomed, als auch in Veliris tätig waren. 
VAROSJA VON VELIRIS 
Die Baronin war eine sparsame und sittenstrenge Frau, die die Baronie mit eiserner Hand zu führen wußte. 
Das bekamen vor allem die Bauern zu spüren, deren Abgaben sie erhöhte. Aber auch die Bürger in der Stadt Veliris mußten mehr Steuern bezahlen. So daß sich die Kassen der Baronie wieder füllten, während die Bevölkerung unter Abgabenlast litt.

DER SCHATZ DER BARONIN 
Mag zu Beginn ihrer Herrschaft die Sparsamkeit Varosjas noch angebracht gewesen sein, so steigerte sich die Baronin im Laufe der Jahre immer mehr in eine regelrechte Goldgier hinein. So ging das Gerücht, daß sie in den Gewölben von Castell della Veliris einen ungeheure Schatz angesammelt hätte, in dem sie täglich bade, als sei er ein Jungbrunnen. 
Ob es diesen sagenhaften Schatz der Baronin Varosja allerdings wirklich gegeben hat, ist fraglich. Und selbst wenn, die folgenden Barone hätten ihn längst aufgebraucht.